Gesetz „Vorgehen gegen Scheinkonstruktionen“

von KroeseWevers – Mariëlle Kisfeld-Mommer,

Das sogenannte Gesetz „Vorgehen gegen Scheinkonstruktionen“ (Wet aanpak schijnconstructies) soll Ausbeutung, unfairen Wettbewerb und Unterbezahlung von Arbeitnehmern entgegentreten. Durch dieses Gesetz werden die Rechte der Arbeitnehmer gestärkt und in Übereinstimmung mit den Niederländischen Gesetzen und Verordnungen gebracht.

Ab dem 1. Juli 2015 sind Konstrukte, in welchen Arbeitgeber sich Möglichkeiten überlegen, um weniger als den Mindestlohn zahlen zu müssen, verboten. Ab dem 01.01.2017 werden die Anforderungen voraussichtlich nochmals verschärft. So dürfen Arbeitgeber nächstes Jahr nur noch maximal ein Viertel des gesetzlichen Mindestlohns für Unterkunftskosten (inklusive der Vorschuss für Energiekosten) abziehen. Allerdings gibt es jetzt Gerüchte, dass es auch ab 2017 möglich sein wird bestimmte Kosten, wie z.B. Kosten für die Krankenversicherungsprämie vom Gehalt einzubehalten. Wir werden Sie umgehend informieren wenn es Neuigkeiten gibt!

Falls Sie Mitarbeitern in den Niederlanden beschäftigen und Fragen haben zum Gesetz ‟Vorgehen gegen Scheinkonstruktionen” setzen Sie sich bitte mit unsere German Desk in Verbindung. Sie können Sie unter der Rufnummer +31 541 530 666 erreichen!